Chronik

Das neue Gartenjahr von FiW hat bereits begonnen

Wir freuen uns nun auf das gemeinsame Gartel´n und Experimentieren in  „Anni´s Garten, unserem kleinen Gemeinschaftsgarten und im „Wurzgarten“, unserem ersten Gemeinschaftsacker. Wir versuchen diese Gärten ökologisch d.h. möglichst nach den Prinzipien der Permakultur zu bewirtschaften.

Das Projekt „Klostergarten“ geht heuer erst in das zweite Gartenjahr. Erste Arbeitseinsätze, wie z.B. dringend notwendige Baumsanierungs-maßnahmen auf der Streuobstwiese des Klostergartens, sind bereits ausgeführt. Auch unsere „WandelBees“ (Honigbienen) sind schon fleißig unterwegs.

In Kooperation mit dem Verein „Mittelalterliches Friesach“ stehen für diese Saison neue spannende Projekte am Plan.

Transition-Gründungsleitfaden auf DEUTSCH

Wir freuen uns sehr, dass es den Transition-Gründungsleitfaden nun auch auf Deutsch gibt.

In dieser Unterlage haben verschiedenste Teams des Internationalen-Transition-Netzwerks im Jahr 2016 die Erfahrungen der letzten zehn Jahre aufbereitet, was gut funktioniert und was nicht, wenn Transition Initiativen anfangen, ihre Städte und Dörfer neu zu denken und umzugestalten. Dieses Wissen soll nun geteilt werden. Eine brauchbare Anleitung für den Wandel in eurer Straße, Gemeinde, Stadt oder Organisation.

Wir danken dem Übersetzungsteam vom deutschen Transition-Netzwerk (www.transition-initiativen.de) für die lang ersehnte deutsche Fassung!

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Lebensmittel vor der Mülltonne gerettet

Endlich scheint die Politik erkannt zu haben, was wir von „Friesach im Wandel“ seit Jahren in der Realität praktizieren: Lebensmittel retten und teilen ist wertvoll! 
Wenn Sie der selben Meinung sind, dann besuchen Sie unseren „Lebensmittel retten und teilen“- Laden in der Bahnhofstraße in Friesach (mittwochs ab 18:00, freitags ab 16:00) – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Quelle: „Kleine Zeitung – Kärtner Ausgabe“, 15.09.2018, S. 14

Ein Lehrgang zeigt Friesacher Praxis

Entwicklung einer SOLIDARISCHEN ÖKONOMIE – Wie geht das?

Die ksoe (Katholische Sozialakademie Österreich) greift dieses spannende Thema auf. Sie bietet in diesem Jahr erstmals den Lehrgang „Solidarisches Wirtschaften“  an, der seine TeilnehmerInnen von Wien über Friesach bis nach Bozen führt. Dabei sollen bestehende Projekte als Anregung und Modell unter die Lupe genommen werden, um daraus das Knowhow für den Aufbau von solidarökonomischen Initiativen und Betrieben zu gewinnen. Die Initiative „Friesach im Wandel“ ist eines der praktischen Beispiele, von denen gelernt werden darf.
Eine alternative Wirtschaft – die die Bedürfnisse der Menschen, „das gute Leben“ im Blick hat und auf gegenseitiger Unterstützung und Kooperation aufbaut – existiert bereits in Form von vielen Projekten rund um den Globus. Ausgehend von Lateinamerika ist eine weltweite Bewegung einer „Solidarischen Ökonomie“ entstanden. Dabei geht es um einen erweiterten Arbeits- und Wirtschaftsbegriff über Erwerbsarbeit hinaus. Zur Umsetzung in die gelebte Realität gibt es nicht nur ein Modell, sondern viele alternative Wege wie zB. Betriebe der Solidarischen Landwirtschaft, Umsonstläden, selbstverwaltete Betriebe, Gemeinwohlorientierte Genossenschaften, solidarische Wohnprojekte oder auch interkulturelle Gärten.
Der Lehrgang zeigte Vorbild-Projekte wie das „Wiener Lastenradkollektiv“, Wohnprojekte von „HabiTAT“, die Solidarische Landwirtschaft „GeLa Ochsenherz“ in Gänserndorf bei Wien und die Transition Town Initiative „Friesach im Wandel“. Am 5. und 6. Juli besuchten die KursteilnehmerInnen dazu die Burgenstadt Friesach in Kärnten.
LEO KUDLIČKA (Obmann TT-FiW) führte die TeilnehmerInnen in die wichtigsten Grundprinzipien der Internationalen „Transition-Town-Bewegung“ ein. (Transition = englisch für „Wandel, Übergang“) Frei nach dem Motto: „ Wer global etwas ändern will, muss vor der eigenen Haustür anfangen!“ versteht sich die zivilgesellschaftliche Basisbewegung als eine Kraft, die den sozioökologischen Kulturwandel vorantreibt. Generationen- und milieuübergreifend wird der Wandel aktiv gestaltet. Dadurch wachsen das Selbstbewusstsein und die Verantwortung in der Gemeinschaft.
Im Rahmen von Friesach im Wandel – der ersten Transition-Town Kärntens – engagieren sich Freiwillige schon das fünfte Jahr erfolgreich für Nachhaltigkeit, Kooperation und Gemeinwohl. Beim „StadtWandeln“ in der Burgenstadt konnten die Studierenden neben bestehenden Projekten auch die engagierten Menschen dahinter kennenlernen. Das Team von „Friesach im Wandel“ stellte dabei inspirierende Ideen und Konzepte vor – den Kost-Nix-Laden (eines der größten Schenk-Teil-Zentren Südösterreichs), Essen retten & teilen (Foodsharing), verschiedene Projekte der „Essbaren Stadt Friesach“: Obstallmende am Petersberg, Stadtimkerei und den Wurzgarten (Gemeinschaftsacker, Beitrag zur lokalen Ernährungssouveränität). Anhand der praxisnahen Beispiele konnten die interessierten TeilnehmerInnen erfahren, wie man Herausforderungen vor Ort identifiziert, gemeinsam Lösungen entwickelt und Mitmenschen mobilisiert.

Zwei weitere Best Practice-Beispiele wurden vorgestellt: „GELA Ochsenherz“ und das Organisationsmodell „Soziokratie“:

Mit „GELA Ochsenherz“ kann als Pionierbetrieb für solidarische Landwirtschaftsprojekt gelten. Diese Agrargemeinschaft war der erste CSA-Betrieb (Community Supported Agriculture) Österreichs. Auf einer Fläche von etwa 4 ha wird eine große Vielfalt von über 60 verschiedenen Gemüsearten und dazu noch Kräuter und etwas Beerenobst produziert. Die Gemeinschaft versorgt derzeit ca. 400 Menschen über „Ernte-Anteils-Kisten“. Ein Teil der „Ernteanteile“ wird auch gegen Mitarbeit vergeben.

Mehr dazu unter: www.ochsenherz.at

Die Vorarlbergerin LISA PRAEG (wir werk – gemeinsam wirksam sein, Soziokratie Zentrum Österreich) gab einen Einblick in die Methode der „Soziokratischen Abstimmung“ und dem „Konsentprinzip“. Dieses Prinzip bietet Methoden zur Entscheidungsfindung und ist ein Organisationsmodell für gelingende Zusammenarbeit und Entscheidungen auf Augenhöhe. Ziel dieses Organisationsmodells ist, Kooperation, Partizipation, Mitverantwortung, Agilität und ganzheitliche Potenzialentfaltung zu fördern.

Mehr dazu unter: www.soziokratie.at

Der „Wurzgarten“

Seit Herbst letzten Jahres ist der Verein „Friesach im Wandel – Transition Town Friesach“ um ein schönes und sinnvolles Projekt reicher: ein Teil der großen Wiese im Bereich des Dominkanerklosters wurde zum „Wurzgarten“.

Hier arbeiten Mitglieder des Vereins mit liebevoller Hand und grünem Daumen mit verschiedensten Obst- und Gemüsesorten, um die Vielfalt des „Gartelns“ anschaulich zu machen, während nebenan die „Wandel-Bees“ unserer Stadtimkerin Ursula ihre Arbeit verrichten.
Somit ist die „Essbare Stadt“ um ein Projekt erweitert worden.

Vor kurzem konnte ein weiterer wichtiger Schritt zu einem schönen Garten vollbracht werden: mittels vereinten Kräften wurde eine Einfriedung rund um das Gartenareal errichtet.

Trauen Sie sich, kommen Sie hin und „garteln“ Sie mit uns im Wurzgarten mitten in Friesach – wir freuen uns auf Ihren Besuch und auf Ihre Mitarbeit!

Wandertag

Am 26. Mai dieses Jahres war es soweit: Unser Verein „Friesach im Wandel – Transition Town Friesach“ lud alle Mitglieder und UnterstützerInnen zum gemeinsamen Wandertag ein!
Vom Treffpunkt Hauptplatz Friesach ging die erste Etappe hinauf auf den Petersberg.
Dort berichtete Obmann über all die Projekte und Unternehmungen, die der Verein seit mehreren Jahren unterstützt und aufgebaut hat.

Weiter ging der Weg vorbei am Puck Prünnl bis nach St. Salvator.

Der Verein dankt allen recht herzlich, die an diesem Wandertag mitgemacht und mitgearbeitet haben und freut sich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Filmvorführung „More than Honey“

Mittwoch, 2. Mai 2018, 19 Uhr

Stadtgemeindeamt Friesach (Festsaal 4. Stock)

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr:
die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen. Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren.
 
MORE THAN HONEY entführt uns in das faszinierende Universum der Biene.
Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei
bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.

Eintritt frei! (Spenden erlaubt!)

„Anni´s Garten“ hat wieder Saison!

Unser Gemeinschaftsgarten (zwischen Dominikanerkirche und Stadtgraben gelegen) öffnet ab April seine Pforten als Treffpunkt zum gemeinsamen „Garteln“.

Jeden Donnerstag ab 16:00 Uhr – Gartentreff (April- Oktober)

für Gartenfreunde, zum Kennenlernen, Plaudern und Mitmachen!

Unser buntes Miteinander ist für Menschen jeden Alters und jeder Herkunft geeignet. Die Gartengemeinschaft pflegt Themen wie Nachhaltigkeit, heimische Pflanzen, Artenschutz und naturnahes Gärtnern. Anni´s Garten ist ein Ort für den Austausch mit Anderen, um die Seele baumeln zu lassen und Freude am gemeinsamen Tun zu genießen!

Am 19. Mai, 14 -17:00 Uhr laden wir herzlich zum

PFLANZEN / SAMEN TAUSCH und SCHENK-FEST!

Wenn Sie Samen und/oder Pflanzen in zu großer Menge haben und diese gerne weitergeben möchten, oder Sie selbst auf der Suche sind nach Samen und Pflanzen in Bio-Qualität (= autochthones Pflanzengut – keine Hybride), laden wir Sie herzlich ein teilzunehmen oder vorbeizuschauen!

Bei Schönwetter: Anni´s Garten/ Bei Regenwetter: In den Arkaden des Fürstenhofs.

KEIN VERKAUF! Für Speis und Trank ist gesorgt, wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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